Über Dipas

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DIPAS Logo
BSW

DIPAS verbindet das Hamburger Online-Beteiligungstool mit digitalen Planungstischen zu einem integrierten digitalen System zur Bürgerbeteiligung. Mit DIPAS können Bürgerinnen und Bürger von zu Hause aus, mobil oder in Veranstaltungen digitale Karten, Luftbilder, Pläne, 3D Modelle und Geodaten abrufen und ein genau lokalisiertes Feedback zu Planungsvorhaben geben.

DIPAS besteht aus einer Online- und einer Onsite-Komponente. 

Das Konzept

Durch den Einsatz digitaler Datentische (Touchtables) wird das ganze Potenzial der öffentlich zugänglichen städtischen Daten und des digitalen Stadtmodells nicht nur online, sondern auch vor Ort in Bürgerveranstaltungen nutzbar gemacht. DIPAS ist für ein breites Spektrum an Themen einsetzbar, letztlich für alle Planungsverfahren, die einen deutlichen Raumbezug haben; seien es städtebauliche Planungen, Grünplanungen, Verkehrsplanungen oder auch ISEK (Integrierte Entwicklungskonzepte) oder Masterplanverfahren, deren Themen und Inhalte gut über Karten und Visualisierungen erschlossen werden können. Das System nutzt dazu die Vielfalt öffentlicher Geodaten und erleichtert so eine informierte Diskussion zwischen Fachleuten und Laien.

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DIPAS Elemente
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DIPAS Online-Beteiligungstool
CSL / Joseph Pearson Unsplash
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DIPAS Online-Beteligungstool Testverfahren
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DIPAS Online-Beteiligungstool  Die Online-Komponente

Um allen städtischen Planungsträgern ein Werkzeug zur Online-Beteiligung an die Hand zu geben, haben der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und die Stadtwerkstatt ein eigenes digitales Beteiligungstool entwickelt, das auf Open-Source-Software beruht. Dieses Tool steht seit Januar 2016 allen Behörden und Unternehmen der Stadt Hamburg zur Verfügung. Bis Ende 2020 wurde das Online-Beteiligungstool bei 55 Verfahren eingesetzt.

Es orientiert sich in seiner Struktur und Funktionalität an der Referenzarchitektur für Online-Partizipation des nationalen IT-Planungsrates. Die geodatenbasierte Anwendung ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, über das Internet Hinweise, Vorschläge, Fragen und Kritik zu Planungen der Stadt abzugeben. Die Online-Beteiligung bildet so in der Regel einen Baustein in komplexen mehrstufigen Beteiligungsverfahren, in denen Präsenzformate und Online-Elemente „crossmedial“ miteinander verschränkt sind.

Hier gelangen Sie zur detaillierten Funktionsbeschreibung des DIPAS Online-Beteiligungstools (DIPAS Wiki / interaktives Handbuch)

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DIPAS Touchtable Einsatz
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DIPAS 3D Stadtmodell
LGV

DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente

Die zweite Komponente von DIPAS ist das digitale Beteiligungswerkzeug für Präsenzveranstaltungen – der sogenannte Touchtable bzw. die Onsite-Komponente. Dieses medienbruchfreie digitale System zur Bürgerbeteiligung fördert und unterstützt den Austausch zwischen Experten und Laien mit Hilfe von datengestützten Stadtmodellen. Es handelt sich dabei um einen mobilen Tisch, der eine kombinierte digitale Darstellungs- und Bedienoberfläche („Multitouch“-Funktionalität) besitzt und mit einem leistungsfähigen Laptop betrieben wird.

Durch den Einsatz einer speziell für digitale Datentische entwickelten Kartenanwendung (DIPAS-Tableinstanz) wird das ganze Potenzial städtischer Geodaten, digitaler Modelle und Simulationen nicht mehr nur online, sondern auch vor Ort z. B. in Bürgerveranstaltungen nutzbar. So kann während eines moderierten Gruppengespräches zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den Planungsverantwortlichen mithilfe des Datentisches auf die gesamte städtische Geodateninfrastruktur zugegriffen werden. Interaktive Grundkarten, wie z. B. ein farbiger Stadtplan, ein Luftbild oder eine schlichte schwarz-weiße Basiskarte, bilden hierfür die Grundlage.

Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung des DIPAS Touchtables (DIPAS Wiki / interaktives Handbuch)

 

DIPAS Backend

DIPAS beinhaltet zudem eine Administrationsoberfläche, die es den Projektverantwortlichen ermöglicht, ihr DIPAS-Beteiligungsverfahren selbstständig und einfach zu administrieren. Neben dem initialen Befüllen des Verfahrens mit Informationen lassen sich hiermit auch die unterschiedlichen Beteiligungsfunktionen konfigurieren, Beteiligungsbeiträge moderieren und Daten zur weiteren Auswertung exportieren. Das DIPAS Backend beruht auf dem Content-Management-System Drupal.

Die DIPAS Backend Funktionsbeschreibung befindet sich aktuell noch im Aufbau

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DIPAS Backend
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City-Scope
Walter Schießwohl

Hintergrund

Im Zuge von Hamburgs übergreifender Digitalisierungsoffensive „Digital First“ wurde 2017 das Projekt „Digitales Partizipationssystem“, kurz DIPAS gestartet. Ziel des Projektes ist, das von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) entwickelte Online-Beteiligungstool mit den vom CityScienceLab (CSL) der HafenCity Universität (HCU) eingesetzten CityScopes zu einem integrierten digitalen System zur Bürgerbeteiligung zusammenzuführen.

Im Anschluss an das Finding Places Verfahren wurde die BSW/Stadtwerkstatt vom Hamburger Senat beauftragt, die Methode und die Technologie der CityScopes für die Stadtplanung in Hamburg zu adaptieren. Das Kernziel von DIPAS ist, die Leistungsfähigkeit der CityScope-Planungstische als Workshop-Tools mit der Reichweite von Online-Beteiligung zusammenzuführen und beide mit einem leistungsfähigen Backend zur Datenanalyse zu kombinieren.